Boehringer Ingelheim baut seine Pipeline im Bereich Autoimmun- und Entzündungserkrankungen weiter aus und setzt dabei verstärkt auf Partnerschaften mit Biotech-Unternehmen. Jüngstes Beispiel ist eine Vereinbarung mit dem britischen Immunologie-Spezialisten Sitryx, die diesem bis zu 500 Mio. US-Dollar an Vorab- und Meilensteinen einbringen könnte.
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Dr. Fridtjof Traulsen ist derzeit noch Standortleiter in Biberach, dem größten Standort für Forschung und Entwicklung (F&E) und Biotechnologie von Boehringer Ingelheim. Er wird zum 1. Januar 2024 den Vorsitz der Geschäftsführung der Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH übernehmen.
Boehringer Ingelheim hat in Biberach an der Riß sein hochmodernes Biologicals Development Center (BDC) feierlich eingeweiht. Die neue Anlage unterstreiche die Bedeutung von Deutschland und Europa als Forschungs- und Entwicklungsstandort für Arzneimittel, so das Unternehmen bei der Standorterweiterung zu der auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann erschienen ist (Bündnis 90/Die Grünen). In den Bau hat Boehringer rund 350 Mio. Euro investiert.
Der Geschäftsbericht von Boehringer Ingelheim für 2021 ist mit Rekorden gespickt. Insbesondere im Forschungsbereich stellen die 4,1 Mrd. Euro ein neues Allzeithoch dar. Doch man will sich darauf nicht ausruhen. Die Geschäftsleitung verkündet eine weitere Forschungsoffensive mit 25 Mrd. Euro in den nächsten fünf Jahren sowie zusätzlichen rund 7 Mrd. Euro, die in die Produktionskapazitäten gesteckt werden sollen.
Österreichische Medien wie Kurier und ORF berichten bereits von der "größten Firmeninvestition in der Geschichte Niederösterreichs". In Bruck am Flüsschen Leitha soll eine Pharmaproduktion für über eine Milliarde Euro hochgezogen werden, BioNex heißt das Projekt, die Landespolitik freut sich, das Pharmaunternehmen will sich erst Ende der Woche genauer offiziell dazu äußern.

Boehringer Ingelheim


Boehringer Ingelheim, Standort Wien